Die Vorbereitungen in den Ortsverbänden begannen schon in der laufenden Woche. Am 02.06.2017 trafen die Jugendlichen in den jeweiligen Ortsverbänden ein, PZL 2017um mit ihren Jugendbetreuern zum Pfingstzeltlager auf dem Gelände der Geschwister-Scholl-Gesamtschule in Detmold aufzubrechen.

 Ab 16 Uhr trafen die ersten Jugendgruppen am Meldekopf ein und begannen mit dem Aufbau des Camps. Alle Jugendgruppen des Geschäftsführerbereichs Bielefeld sowie eine Jugendgruppe der Freiwilligen Feuerwehr Detmold versammelten sich zur feierlichen Eröffnung. Oliver Charles Ortsbeauftragte für Detmold hieß die Teilnehmer herzlich willkommen. Anschließend folgten die Eröffnungsreden von Matthias Wollenberg, Bezirksjugendleiter sowie von Christiane Vieweger und dem stellvertretenden Landrat des Kreises Lippe Herrn Kalkreiter. Nach einem gemeinsamen Essen klang der erste Abend mit verschiedenen Gemeinschaftsspielen aus.

Der Samstag startete früh - Ausbildung stand auf dem Programm. Um die Kommunikation zwischen den Jugendgruppen zu fördern, wurden gemischte Gruppen gebildet. Sechs Gruppen sind zunächst auf dem Gelände geblieben und wurden an den Stationen in den Bereichen Pumpen, Führung und Kommunikation sowie die PZL 2017Nutzung vom Einsatzgerüstsystem (EGS) von THW HelferInnen ausgebildet. Zudem bildete das Deutsche Rote Kreuz (DRK) zum Thema Erste-Hilfe und die Feuerwehr Detmold mit der Bekämpfung von Feuer weitere Ausbildungsstationen. Die Station „Teambuilding“ mit der Projektleiterin von „anders statt artig“ Tabea Janson rundete das bunte Programm ab.

Gegen 19 Uhr fuhren 22 Fahrzeuge mit allen Jugendgruppen zur standortverlagerten Übung. In dem dortigen Bereitstellungstraum teilte die PZL 2017Einsatzleitung den JunghelferInnen und ihren Betreuern die aktuelle Lage mit. Der Hurrikane „Wilma“ ist über einen bewaldeten Landstrich in Lippe gezogen und hat eine Schneise der Verwüstung hinterlassen. An verschiedenen Standorten werden Personen vermisst oder müssen gerettet werden. Um die Aufträge abarbeiten zu können, trafen nacheinander jeweils ein  jugendlicher Gruppenführer und ein Betreuer des jeweiligen OVs bei der Einsatzleitung ein, um den Standort und das Szenario zu erfahren.

Begonnen wurde mit den beiden Jugendgruppen der Freiwilligen Feuerwehr, sie sollten einen fiktiven Brand löschen und vermisste Personen finden undPZL 2017 retten. Die Jugendgruppen der Ortsverbände fanden verschiedene Schadenslagen vor. Das in der Ausbildung am Samstagnachmittag erworbene Wissen konnte hier direkt eingesetzt werden. So mussten Lasten bewegt oder die persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz  (PSAgA) angelegt werden. Gleichzeitig mussten verletzte Personen fachgerecht betreut und im Rahmen der Ersten-Hilfe versorgt werden. Zudem wurde bei den meisten Gruppen das Thema Beleuchtung wiederholt, dass nicht zu den Ausbildungsstationen, aber zur allgemeinen Ausbildung bei den Jugendiensten gehört.

Insgesamt wurden die Szenarien von den JunghelferInnen kompetent und zügig abgearbeitet. Erschöpft, aber zufrieden fanden sich alle Einheiten wieder im Bereitstellungsraum ein, bevor die Rückfahrt zum Zeltlager angetreten werden konnte.

Neben dem ausbildungsreichen Samstag stand der Sonntag ganz im Sinne von Spiel und Spaß. Dies natürlich nicht ohne THW Bezug. Bei dem „Spiel ohne Grenzen“ konnten die JunghelferInnen ihr Geschick an verschiedenen Stationen unter Beweis stellen. Der Nachmittag stand dann zur freien Verfügung. Viele PZL 2017Jugendgruppen nutzen die Zeit, um Detmold zu erkunden, dazu bot sich die, von zwei Detmolder Junghelfern ausgearbeitete Rally an. Den Ausklang fand der Sonntagabend bei gemeinsamen Teamspielen.

Der Montagmorgen wurde zum Abbau genutzt, bevor der Bürgermeister Herr Heller der Stadt Detmold zusammen dem Ortsbeauftragten (Oliver Charles), der Geschäftsführerin (Christiane Vieweger) und dem Bezirksjugendleiter (Matthias Wollenberg) die Jugendlichen verabschiedeten.

Wir blicken auf ein abwechslungsreiches und aufregendes Wochenende zurück und möchten uns an dieser Stelle bei dem Ortsverband Detmold, den HelferInnen des DRK, der Feuerwehr Detmold sowie der Fachgruppe Logistik vom Ortsverband Gütersloh mit der Unterstützung aus Bünde und der Leiterin des Projektes „anders statt artig“ Thabea Janson herzlich bedanken! Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr mit euch.

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