Am Donnerstag fegte auch der Orkan „Friederike“ durch die Alte Hansestadt Lemgo und sorgte für einige Schäden und Gefahren. Am frühen Donnerstagnachmittag wurde für den Technische Zug und den OV-Stab des THW Lemgo, über die digitalen Meldeempfänger die Bereitschaftsstufe I  ausgerufen. Eine Information für die Helferinnen und Helfer, dass sie jederzeit erreichbar sein sollen.

 

Während sich einige Helfer am Nachmittag in der Unterkunft am Steinweg aufhielten und Informationen über die verschiedenen Ereignisse austauschten, erreichte der Ortsverband die erste Anforderung durch die Feuerwehr Lemgo. Der Zugtrupp, sowie ein THW-Baufachberater aus dem Ortsverband Bielefeld fuhren die Einsatzstelle an der Lagesche Straße in Lemgo an. 

Schon aus der Ferne war sichtbar, dass sich ein 35 Meter hoher Schornstein im Kondor Gewerbepark seitlich geneigt hatte. Dies alles an einer vielbefahrenen Straße mitten in Lemgo. An erster Stelle stand die Sicherung der Einsatzstelle um die Bevölkerung zu schützen. Nachdem der THW-Baufachberater aus Bielefeld und die Feuerwehr mit einer Spezial Firma den Schornstein begutachtet hatten, stand fest, dass dieser am kommenden Tag abgetragen werden muss. Die Halterungen des Schornsteins würden nicht mehr lange die Belastungen aushalten. Erschwerend kam hinzu, dass dies kein gemauert Schornstein war, sondern eine Metallkonstruktion. Zusätzlich stand in unmittelbarer Nähe des Schornsteins ein großer Heizöltank.

Die 1. Bergungsgruppe des Ortsverbandes Lemgo sperrte mit Unterstützung der städtischen Betriebe die Straße weiträumig ab und brachte Blitzleuchten an um die Verkehrsteilnehmer zu waren.  Gegen 20:00 Uhr rückten die Helferinnen und Helfer wieder in die Unterkunft ein.

Text: Jennifer Reineke